Heute ist man nicht mehr an einen speziellen Stromanbieter gebunden, es steht jedem frei, den Lieferanten zu wechseln. Um die günstigsten Angebote für den individuellen Bedarf zu ermitteln, sucht man am besten im Internet eine Vergleichsplattform für diverse Stromanbieter auf. Diese Webseiten arbeiten unabhängig von einem bestimmten Lieferanten und suchen für interessierte Besucher rasch und unkompliziert die besten Verträge die sich derzeit am Markt befinden. Um ein maßgeschneidertes Angebot zu erhalten, muss man allerdings zunächst einen Fragebogen ausfüllen. Wichtig ist zum Beispiel die Postleitzahl des Wohnorts und den jährlichen Stromverbrauch anzugeben. Außerdem wird man gefragt, welchen Abrechnungszeitraum man bevorzugt und ob man das Suchergebnis nach Ökostromlieferanten filtern will. Oft gelten für Neukunden spezielle Rabatte als Anreiz für den Wechsel. Bevor man einen neuen Vertrag abschließt, sollte man sich auf alle Fälle die Konditionen des neuen Anbieters genau durchlesen. Oft ist zum Beispiel mit einem besonders günstigen Tarif eine langfristige Bindung vertraglich festgelegt. Hat man sich definitiv für einen neuen Stromlieferanten entschieden und den Vertrag unterzeichnet, übernimmt in der Regel der neue Anbieter die Kündigungformalitäten des alten Vertrags. Die Kündigungsfristen sind unterschiedlich und reichen von vier Wochen beim Grundversorgertarif der örtlichen Strombetriebe bis hin zu einer dreimonatigen Frist bei alternativen Anbietern.
Strom sparen heißt Geld sparen
Ist erst einmal der Stromwechsel durchgeführt und genießt man die Vorteile eines günstigen Tarifs, sollte man trotzdem den Stromverbrauch im eigenen Haushalt unter die Lupe nehmen. Oft wird viel zu viel Strom verschwendet. So sollte man zum Beispiel beim Kauf einer neuen Waschmaschine oder eines Geschirrspülers darauf achten, ein Energiesparmodell zu kaufen. Wer beim Kochen immer einen Topf mit passendem Deckel verwendet, Wasser im Kocher statt auf der Herdplatte heiß macht und auf das Vorheizen des Backrohrs verzichtet, spart eine Menge Energie und damit auch Geld. Schon in jungen Jahren kann man dem Nachwuchs beibringen, immer das Licht abzudrehen sobald man einen Raum verlässt. Geräte wie Fernseher und Radio verbrauchen im Standby Modus viel Strom und sollten nach Möglichkeit völlig vom Stromkreis getrennt werden wenn man sie nicht verwendet.